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Fremdgehen ? Willige Frauen Walpurgisnacht Heute ist der 2. Mai des Jahres 1799 und das, was ich in der letzten Nacht gesehen habe, werde ich wohl so schnell nicht vergessen. Ich kam von einer langen Reise nach Hause zurück. Es war schon fast Mitternacht und ich hatte mich etwas verfahren. Das lag sicherlich nicht an der Nacht, denn der Mond schien voll und rund. Wahrscheinlich war meine Müdigkeit schuld. An einer Weggabelung wusste ich plötzlich nicht so recht, welchen der beiden Wege ich einschlagen sollte. Da kamen wie aus dem Nichts vier Frauen daher. Sie erschienen mir nicht umwerfend schön, aber sie hatten eine faszinierende Aura um sich. Sie alle trugen samtene Umhänge in verschieden Farben. Ich fragte sie nach dem Weg. Sie sprachen sich kurz ab. Eine Rothaarige kam an mein Fuhrwerk, sah mich aus verlockenden gelbgrünen Augen an und meinte, dass der Weg durch das Waldstück mich in 15 Minuten auf meinen Hof bringen würde. Ich bedankte mich und fuhr los, jedoch nicht ohne den Vieren noch einen heißen Blick nachzuwerfen. Die aber waren wie vom Erdboden verschluckt. Da erinnerte ich mich dass heute Walpurgisnacht, die Nacht der Hexen, war und ich trieb mein Pferd zur Eile an. Einige Meter tief im Waldstück sah ich hinter einem Hügel einen Feuerschein und obwohl ich weiter fahren wollte zog es mich dahin. Ich stieg vom Fuhrwerk und bewegte mich wie verzaubert den Hügel hinauf. Was ich dann sah erschreckte mich sehr: Meine vier ‚Hexen’. Sofort drückte ich mich auf den Boden. Die vier Frauen hatten sich um das Feuer verteilt und tanzten sinnlich, mit wallendem Haar zu ihren eigenen Gesängen. Trotz meines Schreckens fand ich die Darbietung sehr anregend. Sie waren scheinbar ziemlich in ihr Tun versunken, denn nur so konnte ich mir erklären, dass sie mich nicht wahrnahmen, obwohl ich nur 5 Meter oberhalb von ihnen lag. Die Frauen - die Rothaarige, eine Brünette, eine Blonde und eine Schwarzhaarige - tanzten heftiger und eine nach der anderen legte ihren Umhang ab. Er verschlug mir den Atem. Wunderschöne, vollbusige Körper und alle nackt. Meine anfängliche Angst war wie weggeblasen. Und als sich die Frauen dann auch noch aufeinander zu bewegten und sich gegenseitig streichelten, da wurde aus meiner Aufregung Erregung. Sie schmiegten ihre kurvenreichen Formen aneinander. Sie berührten sich selbst und die Körper der Anderen. Die Brüste, den Hintern und die Spalten. Zwischendurch küssten sie sich im Takt ihres Tanzes. Dann blieben sie stehen und küssten die eben von ihnen berührten Stellen. Mir wurde es sehr warm in meiner Kleidung. Plötzlich blickten vier Augenpaare ein Gelbgrünes, ein Eisgraues, ein Stahlblaues und ein Pechschwarzes in meine Richtung. Ich hielt den Atem an. Doch sie drehten sich wieder weg und legten sich in das Moos. Das Mondlicht ließ ihre Gesichter silbern scheinen und der Feuerschein, der wie mit teuflischen Zungen über ihre Körper tanzte, ließ diese rötlich glänzen. Wieder verwöhnten sie sich mit ihren Fingern, erforschten jede noch so kleine Stelle und ließen ihre Zungen den Fingern folgen. Ich sah nur noch ein Meer aus steil aufstehenden Brustspitzen, sich hebenden Pobacken und offener, feucht glitzernder Schenkel. Mir wurde heiß und meine Hose wurde eng, so sehr erregte mich das Schauspiel.
Sie lagen kreisförmig angeordnet, halb auf der Seite, halb auf dem Rücken, jeweils die Hände auf den Brüsten und den Mund zwischen den Schenkeln der Anderen. Ich konnte meine Augen nicht von diesem keuchenden Knäuel abwenden. Die ganze Gruppe schien auf einen vereinten Höhepunkt zuzusteuern. Dann fing es an: Zuerst hörte ich die Rothaarige laut stöhnen, dann ächzte die Brünette, darauf stieß die Blonde ihren letzten Seufzer aus und zum Schluss verstummte die Schwarzhaarige. Sogar die Feuerstelle schien es mitzureißen. Fontainenartig schoss sie in die Luft. Dann lag eine unheimliche Stille über dem Schauplatz. Jede Bewegung war zum Stillstand gekommen, nur der Atem der Frauen war zu hören. Ich stand auf und floh, in Panik und Erregung. Als ich einen letzten Blick über meine Schulter warf, sah ich die Rothaarige mir zuzwinkern.
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